Halver Hahn – meine Interpretation

Meine Interpretation von Halver Hahn

Was bekomme ich in Köln wenn ich mir einen „Halver Hahn“ bestelle? Richtig, ein Roggenbrötchen mit Gouda, saurer Gurke und Senf.
Ich bin nie auf den Geschmack gekommen, schließlich gibt’s „dat Röggelche“ auch in anderen Variationen. Zum Beispiel mit Zwiebeln-Schmalz. Sehr Lecker. „Een Kölsch dazu… Dat leven is schön!“
Bei mir zu Hause gibt’s ab und an mal auch „Halver Hahn“, allerdings anders Interpretiert.
Dafür nehme ich ein ganzes Hähnchen und schneide es in zwei Hälften. Zerdrücke zwei bis drei Knoblauchzehen. Ich reibe die Hälften mit dem gepresstem Knoblauch, Salz und Pfeffer ein. Mittelgroße Kartoffeln achteln und mit etwas Pflanzenöl und Salz vermischen. Dann verteile ich alles auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Mittig kommt das Huhn und drumherum verteile ich Kartoffeln. Anschließend nehme ich getrockneten Pflaumen, die ich vorher für ca. 10 Minuten in Rotwein eingelegt habe. Wer keinen Rotwein dafür opfern möchte, kann sie auch im lauwarmen Wasser einlegen. Dann verteile ich die Pflaumen zwischen dem Hähnchen und Kartoffeln. Damit die Haut nachher knusprig und golden wird, packe ich noch etwas Butter drauf und schiebe alles für gut 30 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen.

Hähnchen
Zwischendurch kann man den Bratensud mit dem Esslöffel noch mal über dem Geflügel verteilen. So trocknet das Fleisch oben nicht aus und die Haut wird schön knusprig. In der Zwischenzeit entkerne und schneide ich einen Apfel in Spalten. Am besten eignet eine recht saure Sorte. Die Apfelspalten lege ich zwischen die Pflaumen und Kartoffeln und lasse das Hähnchen noch 15 Minuten im Ofen garen. Fertig!

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